Alice in Wonderland in 3D – Review

Alice_in_Wonderland_2010Eine Verfilmung des Kinderbuches „Alice in Wonderland“  vom Autor Lewis Carroll nun mit dem Regisseur Tim Burton auf der 3D Leinwand der deutschen Kinos. Ein Film mit tollen 3D Effekten mit leider magerem Inhalt.  Es fing mit einer Verlobungsfeier des 20 jährigen „Alice“ an, von der sie nichts gewusst hatte. Zu Schreck flüchtet sie in den Garten, trifft dort einen Comic-Hasen „White Rabbit“ und verfolgt diesen, woraufhin sie in eine Höhle neben einem Baumstamm hineingefallen ist. Im Untergrund dieses Baumes befindet sich das „Wonderland“.

Im „Wonderland“ trifft sie ihre alten Freunde aus dem Kindheitstraum wieder. Ihre Mission besteht darin, gegen das Ungeheuer „Jabberwocky“ zu kämpfen um das Regime der „Red Queen“ zu stürzen.

Die süßeste Figur meiner Meinung nach ist die Miezekatze „Cheshire Cat“ mit ihrem flauschigen Fell und dem breiten Grinsen. Zudem verfügt sie über die Gabe sich unsichtbar zu machen. Wenn Gefahr droht, versteckt sich ein Hase gerne hinter ihr. Nun macht sich die Katze unsichtbar und der Hase verliert seinen Versteckt. ^__^“

Die beste Schauspielerin im Film ist eindeutig Helena Bonham Carter „Red Queen“. Ihr Auftritt war genial. Es scheint, als ob die Rolle für Sie zugeschnitten wäre. Zudem war der Effekt des überaus großen Kopfes auf einem witzigen Körper prima gelungen.

Die Figur „Mad Hatter“, gespielt von Johnny Depp, erinnert mich stark an „Captain Jack Sparrow“ aus „Pirate of Carribean“. Seine Haltung, seine Geste, seinen Gang. Ich hätte mir gewünscht, er würde sich übertreffen wollen und aus den Spuren des „Captain Jack Sparrows“ herauskommen.

Obwohl ich ein großer Fan von Anne Hathaway bin, hat mich ihre Rolle als „White Queen“ wenig gerührt. Weiß geschminkt und dazu einen riesigen rot bemalten Mund sowie die aschblonden Haare sind gewöhnungsbedürftig. Und ihre Fingerspitzenhaltung beim Laufen ähnelt dem des „Captain Jack Sparrows“. Reiner Zufall oder als kleiner Scherz?

Zuletzt kommen wir zu der eigentlichen Figur des Films „Alice“, besetzt von der gerade mal 19-jährigen Mia Wasikowska. Eine erfrischende Person mit mittelmäßiger Schauspielkunst.  Aber es besteht sicherlich Potential zur Weiterentwicklung.

Im Großen und Ganzen hat mir der Film „Alice in Wonderland“ nur mit seinen 3D Effekten beeindruckt. Der Geschichte fehlt schlicht Inhalt, welches jedoch nicht verwunderlich ist, da der Film nur 108 Minuten Länge hat. Bei einer Verfilmung von einem Buch läuft man auf die Gefahr hinaus, dass aufgrund der Zeitmangel Szenen weggelassen werden müssen, die wiederum zu Inhaltslücken führen. Obwohl ich das vorher vermutet habe, fühle ich mich trotz durch den Titel hingezogen und musste mir den Film ansehen. Welch eine Ironie!

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