Gestern, Donnerstag den 18.01.07, fiel der Unterricht aufgrund von Sturmwarnungen – den Orcan Kyrill – ab 14 Uhr aus. Der Orcan sollte um 18 Uhr die Stadtgrenze Berlins erreicht haben und bis zu 130 km/h durch die Hauptstadt rasen. Schon von morgens an riet uns alle Nachrichtensender zu Hause zu bleiben, da bei dieser Windgeschwindigkeit selbst Menschen kaum Stand halten können. Doch was passierte wirklich? … Den ganzen Tag fiel starker Regen vom Himmel und es war bedeckt, sodass man kaum gute Laune hatte. Stets verfolgte ich Radiosendungen um mehr über den angeblich sehr starken Orcan zu erfahren. Gegen 18 Uhr schaute ich aus dem Fenster: Es regnete und der Wind wehte leicht. Ich dachte, dass vielleicht der Sturm später ankäme und wartete. Gegen 20 Uhr schaute ich nochmals aus dem Fenster und sah mit vollen Erstaunen die Windstille und einen sternenklaren Himmel. … Warte mal, wo ist der Orcan hin? Ich schaltete den Radiosender NRJ an und verfolgte weiter die Nachrichten. Nun sagten sie, der Sturm käme erst um 24 Uhr in der Berliner Innenstadt an. mmh… Komisch, wie genau könnten nun Meterologen die Richtung eines Orcans berechnen? Naja, nicht weiter nachgedacht wartete ich bis 24 Uhr. Ich sah die Äste sich bewegen und es war ein wenig windig. Und aus dem Grund bin ich den ganzen Tag zu Hause geblieben.
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